Vegetative Erschöpfung – warum Ruhe manchmal schwer fällt

externale Vagusstimulierung

Man könnte meinen, nach ein paar freien Tagen müsste man sich doch erholt fühlen. Was ich jedoch häufig erlebe: Menschen kommen aus Urlaub oder Feiertagen – und fühlen sich danach noch angespannter als zuvor. Der Grund: Das Nervensystem hat nie wirklich abgeschaltet.

Was heißt „vegetativ erschöpft“?

Das vegetative Nervensystem steuert alle unbewussten Prozesse: Herzschlag, Atmung, Verdauung, Ausleitung und Schlaf.
Bei Dauerstress entsteht eine Dominanz des Sympathikus. Der Körper bleibt im Alarmmodus – selbst nachts.

👉 Dadurch wird:

  • Säureausscheidung gehemmt
  • Leber- und Darmfunktion verlangsamt
  • Schmerzempfindlichkeit erhöht
  • Schlafqualität reduziert

Häufige Ursachen im Januar

  • volle Terminkalender
  • emotionale Belastungen
  • digitale Dauerreize
  • zu wenig Schlaf
  • Perfektionismus und Overthinking

Der Körper kommt nicht mehr „zu sich“.

Typische Folgen

Vegetative Erschöpfung äußert sich oft durch:

  • innere Unruhe
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Infektanfälligkeit

Beachte: Echte Erholung beginnt nicht im Urlaub, sondern im Parasympathikus – und den müssen wir oft erst wieder aktivieren.

Naturheilkundliche Ansätze

Bewährte Möglichkeiten sind:

  • Phytotherapie mit Melisse, Baldrian, Lavendel
  • Atemübungen
  • Qigong
  • Wingwave Coaching
  • Neuraltherapie
  • regulierende Infusionen (z. B. Procain-Baseninfusion)

💚 Mein Angebot

Auch hier münden alle Fäden in mein strukturiertes Programm:

„Entladen – regulieren – ins Gleichgewicht bringen“

4 Termine à 60 Minuten – 250 Euro

👉 Stoppen Sie das Gedankenkarussell und geben Sie Ihrem Körper wieder Raum.

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