Viele Menschen glauben, Übersäuerung habe vor allem mit „zu viel Fleisch, Zucker oder Kaffee“ zu tun.
Was mich in der Praxis jedoch immer wieder überrascht: Manche der am stärksten übersäuerten Menschen ernähren sich bereits sehr bewusst.
Der eigentliche Auslöser ist oft ein anderer – chronische Überforderung der körpereigenen Regulation.
Was bedeutet Gewebsübersäuerung wirklich?
Unser Körper hält den pH-Wert im Blut in sehr engen Grenzen stabil. Dafür sorgen hochkomplexe Puffersysteme.
Problematisch wird es erst, wenn:
- ständig neue Säuren entstehen
- Ausleitung und Pufferung nicht mehr hinterherkommen
- der Organismus beginnt, Säuren ins Gewebe auszulagern
👉 Dann sprechen wir von einer Gewebsübersäuerung – und diese ist vor allem ein Regulationsproblem, kein reiner Ernährungsfehler.
Wie entsteht ein „Säurestau“ im Gewebe?
Im Zwischenzellraum (Interstitium) laufen unzählige Stoffwechsel- und Austauschprozesse ab.
Wenn diese überfordert sind, verschiebt sich die Balance zwischen Säurebildung und Säureausscheidung.
Die häufigsten Gründe dafür sind:
- dauerhafter Stress
- Bewegungsmangel bei gleichzeitig hoher innerer Anspannung
- flache, hektische Atmung
- chronische Entzündungen
- Überlastung von Leber, Niere und Lymphe
Der Körper hält lange dagegen – aber irgendwann ist die Kapazität erschöpft.
Mögliche Folgen
Weil die Übersäuerung vor allem im Gewebe stattfindet, sind die Beschwerden meist unspezifisch:
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Spannung und ein Gefühl von „Verklebung“
- schnelle Ermüdbarkeit
- Reizbarkeit und innere Unruhe
- Schlafstörungen
- erhöhte Schmerzempfindlichkeit
✨ Staunenswert:
Säuren reizen nicht nur das Bindegewebe – sie verändern auch die Reizweiterleitung der Nerven.
Darum fühlen sich manche Schmerzen unverhältnismäßig stark an, obwohl bildgebend wenig zu sehen ist.
Basenfasten als „Impuls“
Auch Basenfasten wirkt wie ein Impuls:
Durch die deutliche Reduktion belastender Nahrungsmittel bekommt der Körper einen Reiz, der ihm ermöglicht,
- seine Puffersysteme zu regenerieren
- Entzündungsprozesse zu dämpfen
- die Säureausscheidung über Darm, Niere und Haut wieder zu verbessern
- den Lymphfluss anzuregen
- und das vegetative Nervensystem zu beruhigen
So kann die körpereigene Regulation wieder greifen.
Naturheilkundliche Begleitung
Eine solche Umstellung lässt sich sehr gut begleiten durch:
- Säure-Basen-Tests
- Schröpfen
- Akupunktur
- Infusionstherapien
- Atemübungen zur besseren CO₂-Abgabe
- gezielte Phytotherapie
Mein Angebot: Entladen – regulieren – ins Gleichgewicht bringen
Ein strukturiertes Regulationsprogramm für Körper & Nervensystem
🕒 4 Termine à 60 Minuten
💶 Gesamt: 250 €
4 Schritte – 4 Termine – 1 Ziel
Regulation statt Überforderung
🧭 Termin 1
Wahrnehmen & ordnen
Wo stehe ich gerade?
Belastungen erkennen, einordnen und Prioritäten setzen.
✓ Regulations-Check
✓ Prioritäten-Plan (1 Seite)
🌿 Termin 2
Entladen
Last reduzieren – sanft & gezielt
Unterstützung von Leber, Darm & Lymphe – ohne Überforderung.
✓ 7-Tage-Entladungsplan
✓ alltagstauglich & strukturiert
🪶 Termin 3
Regulieren
Nervensystem stabilisieren
Stressverarbeitung, Schlaf & Tagesrhythmus unterstützen.
✓ Stabilitäts-Plan
✓ Rituale, Atem & Pausenanker
⚖️ Termin 4
Integrieren
Ins Gleichgewicht finden
Veränderungen festigen und individuell anpassen.
✓ persönliches Gesamtkonzept
✓ Sicherheit für den Alltag
🎯 Das Ziel
- Entlastung überforderter Regulationssysteme
- mehr innere Ruhe & bessere Schlafqualität
- stabilere Energie im Alltag
- Orientierung statt Überforderung
👥 Für wen geeignet?
✓ Erschöpfung & innere Unruhe
✓ Dauerstress & „Voll-Gefühl“
✓ diffuse Beschwerden
✓ Wunsch nach nachhaltiger Regulation
🌱 Hinweis
Kein Detox-Programm –
sondern Regulation mit Struktur, Zeit & Begleitung.